Good Acting Salon · Präsenz Wien

Du bist sensibler, als du dir erlaubst zu sein.

Die Gefühle sind schon da. Alle. Du hast nur gelernt, sie zu stoppen.

Dienstag, 29. April 2026 · 17:45 Uhr · Wien

2,5 Stunden · 30 € · Die Adresse bekommst du nach der Anmeldung per E-Mail.

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Du wartest auf das richtige Gefühl. Es ist schon da.

Stell dir vor, du gehst auf die Bühne — und was immer du gerade fühlst, darf da sein. Die Aufregung. Die Unsicherheit. Die Anspannung. Alles.

Du wartest auf das richtige Gefühl. Aber da ist schon eines. Vielleicht Aufregung. Vielleicht Angst. Vielleicht dieser leise Zweifel kurz vor dem ersten Satz.

Du hast es weggeschoben — weil es sich nicht nach der Figur angefühlt hat. Weil du dachtest: das zählt nicht. Das bin ich, nicht die Rolle.

Aber was wäre, wenn du genau das der Figur gibst? Deine echte Aufregung — ihr. Deine echte Unsicherheit — ihr. Nicht als Hindernis. Als Geschenk an die Szene.

Du fühlst schon. Mehr als du denkst.

Du denkst vielleicht, du fühlst zu wenig. Zu wenig Zugang. Zu wenig Tiefe.

Das Gegenteil ist wahr. Du fühlst ständig. Intensiv. Mehr als die meisten. Genau deshalb hast du angefangen zu spielen.

Was du gelernt hast — ohne es zu merken — ist, diese Gefühle zu stoppen. Wegzumachen, bevor sie rauskommen. Das war lange eine Lösung. Aber jetzt steht es dir im Weg.

30 Jahre Bühne · Regie-Ausbildung Max Reinhardt Seminar · Dozentin an zwei Schauspielschulen in Wien

Was wir machen

Du wirst erleben, wieviel du wirklich fühlst.

1

Wahrnehmen

Wir spüren, was wirklich da ist. Nicht was da sein sollte. Kiefer, Kehle, Brust, Bauch — der Körper zeigt es, wenn man hinschaut.

2

Erlauben

Was auftaucht, darf da sein. Angst. Unsicherheit. Aufregung. Scham. Wir lernen, nichts davon wegzumachen — sondern es anzunehmen.

3

Weitergeben

Das eigene Gefühl wird der Figur geschenkt. Nicht gespielt — gegeben. Da beginnt das Spiel, das trägt.

Ein Gedanke, der aufhält

„Aber die Figur fühlt das doch nicht.“

Ich soll traurig sein — und in mir ist Aufregung. Das passt nicht.

Aber wer sagt, wie Traurigkeit für diese Figur, in diesem Moment, wirklich aussieht?

Vielleicht lacht sie. Weil ihr gerade alles absurd erscheint. Weil Trauer manchmal so kommt — als Lachen, als Stille, als plötzliche Leichtigkeit, bevor sie zurückkehrt.

Wir wissen es nicht. Wir können es nur entdecken — in dem Moment, in dem wir wirklich da sind.

In dem Moment, wo du glaubst zu wissen was die Figur fühlen soll, hast du aufgehört zu spielen. Das echte Spiel beginnt, wenn du dein eigenes Gefühl mitbringst — und schaust, was die Figur damit macht.

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Dienstag, 29. April 2026

17:45 Uhr · Wien · 2,5 Stunden · 30 €

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Dana Csapo
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